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Loslassen und Vertrauen: Wie du dich von Unsicherheiten befreist und mit Herz in eine neue Vision startest

Der Mut loszulassen


Loslassen ist manchmal so schwer. Dem Einen gelingt es mühelos, dem Anderen überhaupt nicht. Aber warum fällt es überhaupt so schwer, etwas loszulassen? Ist es die Unsicherheit, dass wir die Dinge nicht mehr unter Kontrolle haben? Haben wir das Gefühl, dass, wenn wir etwas loslassen, wir plötzlich alleine dastehen und uns Niemand mehr sieht? Oder vielleicht, dass wir einfach nicht mehr mitreden können und die anderen uns für „dumm“ halten oder nichts mehr mit uns anfangen können?



Natürlich fällt „Loslassen“ schwer! Zum Beispiel, wenn die eigenen Kinder groß und größer werden und irgendwann ihren eigenen Weg gehen. Jahrelang hat man sich bemüht, abgerackert und auf so vieles verzichtet, und dann ganz plötzlich interessiert das keinen mehr. Als Elternteil fleht man dann fast um Anerkennung, Wertschätzung oder ein paar liebe Worte.

Oder im Job, wenn man jahrelang in ein und derselben Position gearbeitet und täglich sein Bestes gegeben hat. Man hofft darauf, dass man unentbehrlich ist, und dass es ohne einen nicht weitergeht. Aber will man das wirklich?


Da jetzt für viele eine ruhige oder sogar freie Zeit um Weihnachten beginnt, ist es der richtige Zeitpunkt für einen kleinen Jahresrückblick. Auch ich habe gerade meinen eigenen Rückblick erstellt und dabei erkannt, wie viele wundervolle Momente ich in diesem Jahr erleben durfte. Momente mit Freunden, Familie und inspirierenden Menschen aus meinem Netzwerk. Freude, Bereicherung und Wachstum sind drei Dinge, die mich auch dieses Jahr besonders geprägt haben.

Natürlich gab es nicht nur Sonnenschein, aber gerade die schwierigen Tage haben mir gezeigt, was ich verändern und wie ich wachsen kann.


Loslassen bietet eine wertvolle Chance, neu zu beginnen. Vielleicht ist es ein Geschenk, wenn Kinder ihre eigenen Wege gehen und dir Zeit für dich selbst schenken. Oder wenn der Job endet und du die Gelegenheit hast, dich selbst neu zu erfinden.

Ist das nicht ein Gewinn?


Etwas achtsam loszulassen, kann sehr befreiend sein. Natürlich gelingt das nicht immer sofort, aber allein darüber nachzudenken und mit deinem Umfeld darüber zu sprechen, kann ein erster Schritt sein.


  • Wie würde sich etwas Neues anfühlen?

  • Welche Möglichkeiten hättest du?

  • Und welches Leben könntest du dir damit erschaffen?



Warum fällt uns das Loslassen so schwer?


Loslassen bedeutet, Kontrolle auf- oder abzugeben – und genau das macht uns oft Angst. Der Verlust von Sicherheit, Identität oder gewohnten Strukturen kann bedrückend sein.


Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht, als meine Kinder nach und nach ihre eigenen Wege gingen. Plötzlich war es stiller, ich hatte mehr Zeit für mich, aber gleichzeitig fühlte ich mich allein. Hinzu kam eine schwierige Phase in meiner Gesundheit, die alles noch verstärkte.


Oft machen wir uns selbst den größten Druck. Bei mir war es der Wunsch, alles perfekt zu machen: ein Zuhause zu schaffen, in dem sich alle wohl fühlen, und alle Bedürfnisse zu erfüllen – egal, wie viel Kraft es mich kostet. Diese Perfektion ist oft das, was uns vom Loslassen abhält, uns gleichzeitig unter Druck setzt und unter Umständen krank macht.


Auch im Job oder in Beziehungen erleben wir diesen Druck. Wir fürchten, dass das Ende einer Position oder einer Partnerschaft unser Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Dabei übersehen wir häufig, dass Loslassen Raum für etwas ganz wunderbares Neues sein kann.



Loslassen als Chance sehen


Das Leben bietet uns unendlich viele Möglichkeiten, doch oft sehen wir sie nicht, weil wir uns an Altbewährtes klammern. Wir fühlen uns in dem, was wir uns geschaffen haben, einfach unglaublich wohl. Wenn wir aber loslassen, schaffen wir Platz für neue Erfahrungen, mehr Freiheit und persönliche Weiterentwicklung.


Ich weiß noch sehr gut, wie ich mich selbst durch Weiterbildungen und Reisen gefunden habe. Die Entscheidung, mich noch einmal mit Ende 50 beruflich neu zu orientieren, hat mir nicht nur Mut und Kraft gegeben, sondern mein Selbstvertrauen und eigene Wertschätzung gestärkt. Meine Coaching-Ausbildung und die Zeit, die ich mir für mich selbst genommen habe, waren wahre Wendepunkte in meinem Leben!


Loslassen ist nicht nur Verlust – es ist ein Gewinn an Lebensqualität.



Praktische Tipps, um das Loslassen zu üben


  1. Achtsame Rituale: Journaling ist eine wunderbare Methode, um Gedanken loszulassen und Klarheit zu gewinnen. Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, die du loslassen möchtest, und drei neue Dinge, die du in dein Leben einladen willst.


  2. Kleine Schritte: Fange mit einfachen Veränderungen an. Entrümple deinen Kleiderschrank, gestalte einen neuen Raum oder verabschiede dich von alten Gewohnheiten, die dir nicht mehr guttun. (Ich kann es dir wirklich empfehlen!)


  3. Unterstützung suchen: Rede mit Freund:innen oder hol dir professionelle Hilfe durch ein Coaching. Es kann ungemein hilfreich sein, eine neutrale Perspektive zu bekommen.


  4. Eine Entscheidung treffen: Frage dich: Was würde dir in diesem Moment guttun? Triff eine bewusste Entscheidung, loszulassen, und konzentriere dich auf das Gefühl der Befreiung, das damit einhergeht.


  5. Glaubenssätze umwandeln: Höre in dich hinein. Gibt es Überzeugungen, die dich blockieren? Zum Beispiel: „Ich bin nichts wert, wenn ich nicht gebraucht werde.“ Verwandle diese Gedanken in positive Affirmationen wie: „Ich bin wertvoll, weil ich ich bin.“



Vision statt Angst: Deine neue Perspektive


Ein Vision Board ist ein kraftvolles Werkzeug, um deine Wünsche zu visualisieren und eine klare Richtung zu finden. Natürlich ändern sich die Dinge nicht sofort, aber es erinnert dich daran, wohin du gehen willst und hilft dir, deine Energie auf das Positive zu lenken.



So erstellst du ein Vision Board:


  • Finde Bilder, Zitate oder Symbole, die dich inspirieren. Diese können aus Zeitschriften stammen oder digital erstellt werden.


  • Nutze Farben, die dir Kraft geben, und ordne die Elemente so an, dass sie für dich stimmig wirken.


  • Hänge das Board an einen Ort, an dem du es täglich sehen kannst, und erinnere dich immer wieder an deine Visionen.


Zusätzlich biete ich dir in meinem Kurs „Herzsamkeit“ umfassende Module, die dich dabei unterstützen, deine Visionen zu finden, Unsicherheiten zu überwinden und ins Vertrauen zu kommen. Wenn du interessiert bist, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Erstgespräch ein.




Mit Herz in eine neue Vision starten


Loslassen ist kein Verlust, sondern der Beginn von etwas Neuem. Es erfordert Mut und Vertrauen, sich auf diesen Prozess einzulassen, doch die Belohnung ist unbezahlbar:


  • mehr Leichtigkeit,

  • mehr Lebensfreude und

  • ein tieferes Verständnis für dich selbst.


Frage dich:

Welche Aspekte in deinem Leben dürfen gehen, damit Platz für Neues entsteht?

Und welche Vision möchtest du für dich erschaffen?


Ich lade dich ein, den ersten Schritt zu wagen. Ob mit einem Vision Board, einem Journaling oder einer Coaching-Session – du kannst den Wandel in deinem Leben gestalten. Trau dich, loszulassen, und starte mit Herz in deine neue Vision!


Die Kunst des Loslassens ist der Schlüssel zu einem Leben voller Möglichkeiten. Nur wer loslässt, hat die Hände frei für Neues.

Bis nächste Woche und alles Liebe für dich!

Deine Gitti


 
 
 

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