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Eine Liebeserklärung an mich selbst – Selbstwert und Selbstliebe in der stillen Zeit des Jahres


Der November bringt mit seinem Vollmond oft eine besondere Energie mit sich. Es ist eine Zeit, in der wir uns selbst hinterfragen, unsere Unsicherheiten wahrnehmen und manchmal an unserem Selbstwert zweifeln. Auch ich habe in den letzten Tagen gemerkt, wie alte Gedanken aufkommen, die mich zweifeln lassen – Gedanken darüber, ob ich genug bin, ob ich liebenswert bin, so wie ich bin.


In einer Unterhaltung kamen diese Gefühle unerwartet hoch. Solche Situationen lassen Raum für Interpretationen, und es ist menschlich, in solchen Momenten den eigenen Selbstwert in Frage zu stellen. Gedanken, die uns an uns und an anderen zweifeln lassen, sind oft wertvolle Hinweise darauf, dass alte Themen und Glaubenssätze an die Oberfläche kommen. Die Unsicherheit über das eigene Ich und den eigenen Wert – sei es in Bezug auf den Körper, das finanzielle Leben oder unsere Beziehungen – kennt wohl fast jeder.


Den eigenen Wert erkennen und annehmen


Vielleicht ist es gerade in dieser ruhigen, nachdenklichen Jahreszeit wichtig, sich selbst eine Liebeserklärung zu machen. Eine Erinnerung daran, dass wir genug sind, so wie wir sind. Für mich bedeutet das, anzuerkennen, dass ich eine Frau mit einem offenen Herzen bin, voller Liebe für die Menschen um mich herum. Ich bin liebevoll, achtsam und voller Vertrauen – und auch voller Sehnsucht nach Geborgenheit und Verbundenheit.


Anstatt mich von meinen Zweifeln leiten zu lassen, möchte ich mich auf das konzentrieren, was ich mir wirklich wünsche: Vertrauen, Geborgenheit und ein freier Blick in die Zukunft. Es ist Zeit, den alten Glaubenssätzen weniger Raum zu geben und stattdessen den Fokus auf das zu lenken, was mich in meiner Essenz ausmacht.


Eine Übung für die Selbstliebe in der stillen Zeit


Vielleicht ist auch für dich die bevorstehende Adventszeit eine gute Gelegenheit, dir selbst Liebe und Anerkennung zu schenken.


Hier einige kleine Momente der Selbstliebe, die dir helfen können, deinen Selbstwert zu stärken und die grauen Tage in eine Zeit der Besinnung zu verwandeln:


1. Selbstliebe-Gedanken aufschreiben

Nimm dir ein kleines Notizbuch und schreibe jeden Morgen oder Abend drei Eigenschaften auf, die du an dir selbst schätzt. Diese Eigenschaften können etwas ganz Alltägliches sein – deine Offenheit, dein Lachen oder deine Geduld. So stärkst du das Bewusstsein für deinen eigenen Wert.


2. Dankbarkeit für den eigenen Weg

Notiere dir auch jeden Tag einen kleinen Moment, für den du dankbar bist. Das kann ein freundliches Wort sein, das du bekommen hast, oder ein kleiner Erfolg, den du für dich verbuchen kannst. Diese Übung hilft dir, deine eigenen Stärken und positiven Erfahrungen zu würdigen.


3. Etwas Kreatives schaffen

Schaffe dir im Alltag einen kleinen kreativen Moment – ob du ein paar Zeilen in einem Notizbuch schreibst, eine kleine Zeichnung machst oder Blumen arrangierst. Dieser freie Ausdruck, ohne Erwartungen an das Ergebnis, stärkt die Freude an dir selbst und verbindet dich mit deinem inneren Schaffensgeist.


4. Mini-Reflexion am Abend

Bevor du schlafen gehst, nimm dir ein paar Minuten, um den Tag wertfrei zu betrachten. Stelle dir die Frage: „Was habe ich heute Gutes für mich getan?“ oder „Wo habe ich mich heute wertgeschätzt?“ Diese sanfte Reflexion hilft dir, deinen Selbstwert wahrzunehmen und in Frieden mit dir selbst in die Nacht zu gehen.


Diese Selbstliebe-Übungen bringen auf eine ruhige, achtsame Weise Wertschätzung und positive Energie in deinen Alltag und laden dazu ein, die besinnliche Zeit mit Selbstfürsorge und innerer Stärke zu erleben.


Ein liebevolles Fazit


Diese Jahreszeit lädt uns ein, zur Ruhe zu kommen, uns mit uns selbst zu verbinden und unsere Stärken zu erkennen.

Meine Liebeserklärung an mich selbst ist ein Versprechen: Ich bin genug, so wie ich bin. Ich darf mir selbst Liebe und Wertschätzung schenken, unabhängig von äußeren Einflüssen und alten Glaubenssätzen.


Wenn du ebenfalls in diesem November spürst, dass alte Glaubenssätze/Gedanken hochkommen und du an dir selbst zweifelst, erinnere dich daran:

Du bist genug, genau so, wie du bist!

Gib dir selbst die Liebe und Anerkennung, die du verdienst – und lass uns gemeinsam in eine besonnene Adventszeit starten, voller Selbstliebe und Wertschätzung.


 
 
 


Frau steht am Fenster
Novembertag am Fenster

Der November hat für mich seit jeher eine besondere Bedeutung. Schon in meiner Kindheit lernte ich, dass der November ein grauer und trauriger Monat ist. Die Gefühle meines Vaters erreichten definitiv in diesem Monat ihren Höhepunkt (zumindest aus meiner Sicht). Meistens zog sich diese Melancholie bis zu seinem Geburtstag kurz vor Weihnachten hin. Sozusagen „Wetter draußen grau und drinnen in der Wohnung traurig“. Es wurde früh dunkel, die Hektik der Vorweihnachtszeit stand bevor, und von Freude war oft nur selten eine Spur.

Auch heute mag ich die dunkle Jahreszeit nicht besonders, aber ich habe gelernt, sie anzunehmen und es mir in dieser Zeit besonders gemütlich zu machen. Schon als meine Kinder klein waren, liebte ich es, das Haus nach und nach zu dekorieren und überall kleine Lämpchen anzubringen. Hier eine Girlande auf der Treppe, dort ein paar bunte Lichter und Kerzenhalter auf den Tischen, und das Knistern des Kaminfeuers im Hintergrund... einfach herrlich! Die Gemütlichkeit zog ein, und die Deckenfluter blieben aus. Ich habe es geliebt!


Heutzutage sind meine Dekorationen schlichter. Die Kinder sind nicht mehr im Haus, und ich bin unterdessen auch äußerlich so „aufgeräumt“ wie innerlich. Dennoch schaffe ich mir Gemütlichkeit in meinem Zuhause. Ich räume auf, verteile Kerzen, stelle hier und da einen kleinen Blumenstrauß hin, lege eine schöne Tischdecke auf und schmücke den Balkon mit einer Lichterkette. Und wie damals bleiben die Deckenfluter aus. 😊


Momente der Verbundenheit mit Freunden

Diese Zeit ist auch perfekt, um sich mit Freunden zu treffen, bevor die hektische Weihnachtszeit beginnt. Gemütliche Abende mit gutem Essen und tiefen Gesprächen, dazu eine heiße Tasse Tee oder ein Glas Wein – das sind die kostbaren Momente im November. Sie geben uns die Möglichkeit, zusammen zu sein, uns auszutauschen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Achtsame Momente mit Freunden schenken uns in dieser dunklen Jahreszeit Freude und Leichtigkeit.


Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit

Natürlich weckt der November auch eine Sehnsucht nach Liebe und Verbundenheit – schließlich steht das „Fest der Liebe“ vor der Tür, und wir alle sehnen uns nach Nähe und Geborgenheit. Doch wie schenkt man sich selbst diese Liebe, wenn man sie nicht mit einem Partner oder einer Familie teilt? Dazu habe ich eine kleine achtsame Übung für dich.....


Achtsame Übung für Momente der Selbstliebe

Schließe für einen Moment die Augen und lege die Arme um dich selbst – wie eine kleine Selbstumarmung. Atme tief ein und aus und spüre die Wärme deiner eigenen Hände. Erinnere dich daran, dass du dir selbst ein Anker der Geborgenheit sein kannst. Sage dir innerlich einen liebevollen Satz wie: „Ich bin für mich da. Ich schenke mir Geborgenheit und Liebe.“ Nimm diesen Moment bewusst wahr und spüre die Ruhe, die dich umgibt.


Selbstfürsorge-Rituale als Lichtquelle

Selbstfürsorge und kleine Rituale können die grauen Tage des Novembers in Anker der Freude verwandeln. Das können ganz einfache Dinge sein wie:

  • Sich-Zeit-nehmen für ein schönes Buch,

  • ein heißes Bad bei Kerzenlicht,

  • eine heiße Tasse Tee oder ein Glas Wein an deinem Lieblingsort, eingekuschelt in eine weiche Decke,

  • oder ein nett gedeckter Tisch mit einem liebevoll gekochten Gericht.


All diese kleinen Freuden können dir in grauen Novembertagen ein Lichtblick sein. Probiere es einfach mal aus!


Probier-Rezept:

Winterliche „Heiße Tasse“ mit Kürbis und Apfel

Für einen gemütlichen Moment in deinem Tag.

Zutaten (für 1 Person):

  • 100 g Kürbis (z. B. Hokkaido), in kleine Stücke geschnitten

  • 1/2 Apfel, geschält und gewürfelt

  • 200 ml Wasser oder Apfelsaft (für mehr Süße)

  • 50 ml Kokosmilch (optional für Cremigkeit)

  • 1 TL Honig oder Ahornsirup

  • 1 Prise Zimt

  • Optional: Ein Stück frischer Ingwer (ca. 1 cm) für extra Wärme


Zubereitung:

  1. Kürbis und Apfel kochen: In einem kleinen Topf Kürbis und Apfelstücke mit Wasser (oder Apfelsaft) und Kokosmilch auf mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.

  2. Aromatisieren und pürieren: Zimt und den Honig (oder Ahornsirup) dazugeben. Optional auch den Ingwer mitkochen, um der Tasse eine würzige Note zu verleihen. Die Mischung mit einem Stabmixer pürieren, bis sie cremig ist. Falls es zu dick ist, noch etwas Wasser hinzufügen.

  3. Servieren: Die „Heiße Tasse“ in ein Glas oder eine Tasse gießen und nach Belieben mit einer Prise Zimt bestreuen.



Lass dir diese Novembertage eine Erinnerung daran sein, dass es auch in der Dunkelheit Licht gibt – in Form von kleinen, achtsamen Momenten und Ritualen, die uns Kraft schenken. Diese kleinen Freuden helfen uns, uns selbst nahe zu sein und die grauen Tage in eine Zeit der Wärme und Verbundenheit zu verwandeln.

 
 
 





Willkommen zu einem sehr persönlichen Einblick in die vergangene Woche! 

Vielleicht kennst du das Gefühl: Manchmal sind es die scheinbar kleinen Momente, die uns die größte Kraft und Freude schenken.

Heute möchte ich eine dieser Erlebnisse mit euch teilen, die für mich wie ein Anker sind und mir helfen, in Freude und Achtsamkeit zu bleiben und kraftvoll in eine neue Woche zu starten!


Theaterabend und Tapas – Ein Abend voller Leichtigkeit: 

Donnerstag war ich mit meiner lieben Freundin Regina im Theater. Wir treffen uns regelmäßig und genießen diese gemeinsamen Momente, sei es bei einem Spaziergang oder – wie diesmal – bei einem Besuch im Theater. Das Stück „Chaos unterm Dach“, mitten aus dem Herzen von Berlin, war voller Humor und Leichtigkeit. Die Schauspieler haben das Publikum miteinbezogen und wir haben gemeinsam gelacht, als sie die Geschichten von Mietparteien in einem Berliner Wohnhaus erzählten und recht chaotisch darstellten.


Vor dem Theaterbesuch haben wir uns in einer Tapasbar getroffen, haben gegessen, gelacht und erzählt, was gerade bei uns so los ist. Solche Gespräche sind für mich besonders wertvoll – ein Austausch über das Leben, über Erfolge und Herausforderungen. Meine Freundin war noch ganz von ihrem Abiturtreffen nach 25 Jahren begeistert und es war eine Freude, ihr zuzuhören, welchen Spaß sie hatte, alte Freunde wiederzutreffen und zu spüren, wie wir alle auf unsere Weise durchs Leben gehen und wachsen. Es war schön und inspirierend zugleich.


Kinobesuch mit Tiefgang: Am nächsten Tag ging es weiter mit meiner anderen lieben Freundin Daniela. Kinogutschein einlösen, ein Geburtstagsgeschenk :-)).

Der Film war emotional und behandelte das Thema einer toxischen Beziehung. Stoff genug, um uns anschließend noch bei einem Glühwein darüber auszutauschen, wie tief dieser Film uns berührt hat.

Solche Filme und Gespräche geben mir oft Anregungen und lassen mich auch die intensiveren Seiten des Lebens reflektieren. Schließlich haben wir alle in unserem Leben das eine oder andere Erlebnis schon mitgenommen.


Meine Ressourcen für Lebensfreude und innere Ruhe: 

Diese Treffen sind meine kleinen Anker, die mir zeigen, dass ich in meinen Freundschaften einen festen Halt habe. Es sind Begegnungen voller Freude, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Egal wie hektisch oder fordernd der Alltag manchmal ist – einfach zu wissen, dass ich Menschen habe, auf die man sich verlassen kann und mit denen man tolle Gespräche hat, gibt mir Kraft und innere Ruhe.


Eine kleine Einladung an dich: 

Nimm dir diese Woche ein wenig Zeit für einen achtsamen Moment mit einem Menschen, der dir guttut. Es könnte ein Kaffee, ein Spaziergang oder ein gemeinsames Essen sein – was auch immer dir Freude schenkt. Genieße diesen Augenblick bewusst und lass dich von der Verbindung tragen. Denn oft sind es die kleinen Begegnungen, die unser Herz wärmen und uns daran erinnern, wie wertvoll das Leben ist.


„Manchmal sind die besten Therapiesitzungen die Abende mit den besten Freundinnen und einem großen Glas Wein oder Glühwein.“


Alles Liebe für dich,

Gitti

 
 
 
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